Gibt es den normalen Schüler (noch)? -

Gibt es den normalen Schüler (noch)?

In Schule und Unterricht mit Diversität umgehen
Buch | Softcover
130 Seiten
2019
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-3969-6 (ISBN)
16,90 inkl. MwSt
Traditionell orientierte sich unser Schulsystem am Ideal möglichst homogener Lerngruppen. Im Gegensatz dazu steigt heute die Vielfalt in den Klassenzimmern stetig weiter; der Anspruch auf gemeinsames Lernen ist rechtlich verankert und wird zunehmend eingefordert. Mittlerweile ist daher die individuelle Förderung zentrale Leitidee moderner SchulgeSetze. Doch kann Schule auf jede Vorstellung von „Normalität“ verzichten? Ihr Bildungsauftrag besteht auch in der Herstellung von Gemeinsamkeit. Diese erfordert AuseinanderSetzung darüber, was gelten soll, Verständigung über gemeinsame Wertorientierungen und „Normalität“.
Dieser Themenband leuchtet das Spannungsfeld zwischen Vielfalt und „Normalität“ aus. Neben wissenschaftlichen Referaten werden aktuelle Ansätze aus der Praxis dokumentiert.
„Die Verschiedenheit der Köpfe“ benannte Johann Friedrich Herbart vor gut 200 Jahren als das Hauptproblem des Unterrichts. Als Antwort darauf orientierte sich unser Schulsystem traditionell am Ideal möglichst homogener Lerngruppen. Im Gegensatz dazu steigt heute die Vielfalt in den Klassenzimmern des Landes stetig weiter: Immer mehr Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund; der Anspruch auf gemeinsames Lernen ist rechtlich verankert und wird in der Praxis zunehmend eingefordert. Mittlerweile ist daher die individuelle Förderung zentrale Leitidee moderner SchulgeSetze. In Schule und Unterricht werden Formen innerer und äußerer Differenzierung entwickelt und erprobt. Das Thema Diagnostik hat Konjunktur.
Doch kann Schule auf jede Vorstellung von „Normalität“ verzichten? Ihr Bildungsauftrag besteht auch in der Herstellung von Gemeinsamkeit. Diese erfordert AuseinanderSetzung darüber, was gelten soll, Verständigung über gemeinsame Wertorientierungen und „Normalität“.
Dieser Themenband leuchtet das Spannungsfeld zwischen Vielfalt und „Normalität“ aus. Neben wissenschaftlichen Referaten werden aktuelle Ansätze aus der Praxis dokumentiert.

Professorin für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Technischen Universität Dortmund. Schwerpunkte ihrer Arbeit: Deutscher Schulpreis, Lernbiografien und Bildungsübergänge, Lernkultur und Beratung, Individualisierung, Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung, Ganztaggymnasium und individuelle Förderung sowie Demokratiepädagogik, Schulqualität und Schulentwicklung. Seit 2006 als pädagogische Expertin in der Vorjury des Deutschen Schulpreises tätig und Leiterin des Regionalteams West. Mitglied im Programmteam der Deutschen Schulakademie in Berlin.

Paul Platzbecker ist stellvertretender Leiter am Institut für Lehrerfortbildung, Einrichtung der (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen, www.ifl-fortbildung.de, Lehrauftrag für Religionspädagogik an den Universitäten Freiburg und Mannheim.

Elmar Souvignier, geboren 1965, studierte Psychologie in Frankfurt (Diplom 1995). Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Lernbehindertenpädagogik der Universität zu Köln und am Institut für Pädagogische Psychologie der Universität Frankfurt. Arbeitsschwerpunkte: Kognitive Förderung, Lehr-Lern-Forschung

Matthias Trautmann ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik und Didaktik des Sekundarstufen-I-Bereichs. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Heterogenität in Schule und Unterricht, Individuelle Förderung und innere Differenzierung, Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik sowie Englischunterricht und Englischdidaktik.

Ein nicht nur informatives, sondern auch interessantes Buch, das zum pädagogischen Nachdenken über Diversität anregt und Mut macht, in der Schule mit Heterogenität selbstverständlich und problemlösend umzugehen. – Peter Jansen, in: Schulmagazin 5–10 10/2019, S. 57.

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Münstersche Gespräche zur Pädagogik ; 35
Co-Autor Silvia-Iris Beutel, Ingo Brümmer, Christian Fischer, Friederike Gilsbach, Gabriele Hartleif, Christian Hauk, Birgit Heinen, Ralf Mengede, Timo Pabst, Paul Platzbecker, Rosemarie Schulte, Elmar Souvignier, Ferdinand Stebner, Matthias Trautmann, Sabine Vutz, Inga Wehe, Gerd Wilpert, Beate Wischer
Sprache deutsch
Maße 155 x 230 mm
Gewicht 230 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik Allgemeines / Lexika
Sozialwissenschaften Pädagogik Bildungstheorie
Sozialwissenschaften Pädagogik Schulpädagogik / Grundschule
Schlagworte adaptive Lernarrangements • Bi-Edukation • Gendergerechtigkeit • Heterogenitätsdiskurs • homogene Lerngruppen • Individuelle Förderung • Johann Friedrich Herbart • Johann Friedrich Herbart Heterogenitätsdiskurs adaptive Lernarrangements Bi-Edukation Gendergerechti • Johann Friedrich Herbart Heterogenitätsdiskurs adaptive Lernarrangements Bi-Edukation Gendergerechtigkeit homogene Lerngruppen individuelle Förderung • Schulpädagogik
ISBN-10 3-8309-3969-8 / 3830939698
ISBN-13 978-3-8309-3969-6 / 9783830939696
Zustand Neuware
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