Spielerische Rituale oder rituelle Spiele (eBook)

Überlegungen zum Wandel zweier zentraler Begriffe der Sozialforschung

(Autor)

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2017 | 1. Aufl. 2017
XIV, 216 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden (Verlag)
978-3-658-18060-7 (ISBN)

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Spielerische Rituale oder rituelle Spiele - Michael Roslon
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Michael Roslon legt eine historisch-genealogische Klärung der beiden Begriffe des Rituals und des Spiels mittels einer Wissenssoziologischen Diskursanalyse vor. Diese münden in der Formulierung zweier Idealtypen, welche das Begriffsuniversum der Kommunikationswissenschaften für die Analyse reziproker Koordinations- und Koordinierungsprozesse mittels Kommunikation leistungsfähiger machen. Beide Begriffe können als Endpunkte eines Kontinuums betrachtet werden, auf dem soziale Ordnungsbildungsprozesse angeordnet werden: Rituale sorgen für die Tradierung und Spiele für die Schaffung neuer Wirklichkeits- und Wissensbestände.

 



Michael Roslon promovierte bei Prof. Dr. Jo Reichertz an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen. Er ist als kommissarischer Studiengangsleiter an der Hochschule Fresenius am Standort Düsseldorf für das Fach Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (BA) tätig.

Michael Roslon promovierte bei Prof. Dr. Jo Reichertz an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen. Er ist als kommissarischer Studiengangsleiter an der Hochschule Fresenius am Standort Düsseldorf für das Fach Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (BA) tätig.

Danksagung 6
Inhalt 7
Einleitung 9
1 Wie Begriffe zu klären sind 15
1.1 Die Lehre der Begriffe 15
1.2 Die Relevanz von Begriffen in den Human- und Sozialwissenschaften 16
1.3 Die Verwendung von Begriffen in der Wissenschaft 18
1.4 Wege der Begriffsbestimmung 20
1.5 Kapitelfazit 20
2 Kommunikation als Prozess sozialer Ordnungsbildung 22
2.1 Verstehen oder verständigen? 24
2.2 Kommunikativer Konstruktivismus im Rahmen der Wissenssoziologie 27
2.3 Die symbolische Bedeutung kommunikativer Praktiken 31
2.4 Die Ordnung der Situation 34
2.5 Subjekt und Identität 38
2.6 Kapitelfazit 43
3 Wissenssoziologische Diskursanalyse 46
3.1 Die theoretische Grundlegung der Wissenssoziologischen Diskursanalyse 47
3.2 Der Spezialdiskurs der Wissenschaft 52
3.3 Die Vorgehensweise der Wissenssoziologischen Diskursanalyse 56
3.4 Kapitelfazit 63
4 Der Ritual- und der Spielbegriff in den Human- und Sozialwissenschaften 65
4.1 Eine kurze (Kultur)Geschichte des Ritual- und des Spielbegriffs 66
4.2 Die Wissenssoziologische Diskursanalyse des Ritual- und des Spielbegriffes in den modernen Human- und Sozialwissenschaften 73
4.2.1 Die diskursive Konstruktion des Ritualbegriffs in den Human- undSozialwissenschaften 73
4.2.1.1 Heilige Rituale 74
4.2.1.2 Interaktionsrituale 103
4.2.1.3 Der Idealtypus des Ritualbegriffs 116
4.2.2 Die diskursive Konstruktion des Spielbegriffs in den Human- undSozialwissenschaften 120
4.2.2.1 Spiel als eigenständiges Bedeutungsuniversum 122
4.2.2.2 Spiel als Modell des sozialen Handelns 155
4.2.2.3 Der Idealtypus des Spielbegriffs 174
4.3 Ritual und Spiel als trennscharfe Prozesse kommunikativer Ordnungsbildung 177
4.4 Kapitelfazit 179
5 Spielerische Rituale oder rituelle Spiele? 181
6 Fazit 205
Literaturverzeichnis 210

Erscheint lt. Verlag 8.4.2017
Reihe/Serie Theorie und Praxis der Diskursforschung
Theorie und Praxis der Diskursforschung
Zusatzinfo XIV, 216 S. 1 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie Empirische Sozialforschung
Schlagworte Diskursanalyse • Hermeneutische Wissenssoziologie • histrorical sociology • Kommunikation • Prozess sozialer Ordnungsbildung • Wissenssoziologie
ISBN-10 3-658-18060-9 / 3658180609
ISBN-13 978-3-658-18060-7 / 9783658180607
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