Zur kommunikativen Konstruktion von Räumen (eBook)
VI, 235 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-00867-3 (ISBN)
Prof. Dr. Gabriela B. Christmann ist Leiterin der Forschungsabteilung 'Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum' am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner (bei Berlin) und außerplanmäßige Professorin am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin.
Prof. Dr. Gabriela B. Christmann ist Leiterin der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner (bei Berlin) und außerplanmäßige Professorin am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin.
Inhalt 6
Einleitung: Zur kommunikativen Konstruktion von Räumen 8
1 Einführung 8
2 Vom objektiv gegebenen zum (kommunikativ) konstruierten Raum. Meilensteine raumtheoretischer Überlegungen 9
3 Zur Konzeption des Bandes 18
Literatur 23
Teil I: Kommunikation, Diskurs, Sprache und die kommunikative Konstruktion von Räumen. Theoretische Annäherungen 27
Über die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit 28
1 Einleitung und Überblick 28
2 Das Problem der gesellschaftlichen Wirklichkeit 30
3 Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit 34
4 Die neue Theorie des kommunikativen Handelns 39
5 Schluss 48
Literatur 49
Die symbolische Konstruktion von Räumen. Sozialkonstruktivistisch-diskursanalytische Perspektiven 53
1 Einführung 53
2 Sozialkonstruktivismus 56
3 Diskurse 59
4 Wissenssoziologische Diskursanalyse 60
4.1 Analyseheuristik 63
4.2 Methodologie 69
5 Zum Schluss: Die diskursive Konstruktion der Räume 74
Literatur 75
Kommunikation über Raum. Methodologische Überlegungen zur Analyse der Konstitution von Räumen 77
1 Einführung 77
2 Vom Raum sprechen 78
3 Das Zippelsche zum Beispiel 81
4 Sprechen an anderen Orten 84
5 Fazit 85
Literaturverzeichnis 85
Das theoretische Konzept der kommunikativen Raum(re)konstruktion 87
1 Einleitung 87
2 Theoretische Eckpunkte für einen Ansatz der kommunikativen Raum(re)konstruktion 90
3 Kommunikative Raumkonstruktionen: Von subjektiven Raumdeutungen zum sozial geteilten Kulturraum 94
4 Kommunikative Raumrekonstruktionen: Zur Transformation von Kulturräumen 99
5 Schlussbemerkungen. Methodische Implikationen des Ansatzes der kommunikativen Raum(re)konstruktionen 111
Literatur 112
Teil II: Kommunikative Konstruktionen von Städten und Regionen. Empirische Forschungen zu Raum und Kommunikation 116
Europäisierung als kommunikative Konstruktionkulturräumlichen Wandels in europäischen Grenzregionen.Am Beispiel interkultureller Praktiken ineiner deutsch-polnischen Hochschulkooperation 117
1 Einleitung 117
2 Europäisierung als Prozess kulturräumlichen Wandels 119
2.1 Europäisierung als soziale Vernetzung 119
2.2 Kulturräumlicher Wandel aus sozialkonstruktivistischer Perspektive 121
3 „Clash“ der Hochschulsysteme und Wissenskulturen in grenzüberschreitendenKooperationen – Lernarena für Europäisierungsprozesse 123
4 Die Fallstudie Europa-Universität Viadrina und Collegium Polonicum: Europäisierung als Ziel und Anspruch 126
5 Entwicklung der Grenz-Universität und ihre Neuorientierung nach dem EU-Beitritt Polens 128
6 Europäisierung „von unten“: Entwicklung neuer (bi-)kultureller Praktiken in der deutsch-polnischen Hochschulzusammenarbeit 132
6.1 Unterschiedliche Wissens-, Lehr- und Lernkulturen – Lernprozesse im Bereich informeller Institutionen 134
6.2 Unterschiedliche Rechtssysteme – Lernprozesse im Bereich formeller Institutionen 137
7 Eine Heuristik für die Analyse kulturräumlichen Wandels in Grenzregionen 140
7.1 Modell für kulturräumlichen Wandel in Grenzregionen 140
7.2 Bewertung ausgewählter empirischer Beispiele im Lichte des Modells 143
8 Fazit 145
Literatur 146
Innovation und Kommunikation. Raumpionier-Ideen in Stadtquartieren mit ausgeprägten Problemlagen 151
1 Soziale Innovationsprozesse, Kommunikationen und Raumpioniere 151
2 Ein pragmatischer Raumpionier mit sozialen Visionen 154
2.1 Raumvisionen und Engagementmotive: Ein Dorf in der Stadt haben 154
2.2 Geniale Lösungen für mehr Lebensqualität – Zum expliziten Innovationsbezug des Akteurs 155
2.3 Handlungsformen: „Was ich am besten kann, ist Unternehmen starten“ 156
3 Kommunikative Verhandlungen von raumbezogenen Innovationsimpulsen in Gruppenkontexten 158
3.1 Kommunikationsklima im Moabiter Bürgerverein – zur kommunikativenHerstellung von sozialer Anerkennung, Vertrauen und Einfluss 158
3.2 Kommunikationsklima in der Bürgervertretung Josefspassage – zwischen Machtkonkurrenz und kreativer Kompetenz 165
4 Fazit 170
Literatur 172
Über „coole Orte“ im Osten reden. Imaginationenkultureller Orte und machtgeleitete Kommunikationspraxisim Kontext posttransformativerStadtentwicklung. Die Schiffbauergasse in Potsdam 175
1 Einleitung 175
2 Das Entwicklungsprojekt Schiffbauergasse: Städtische Governance ineiner heterogenen Akteurskonstellation mit postsozialistischemTransformationshintergrund 177
3 Ungeklärte Verhältnisse: Ortsbezogene „imaginaries“ und Macht 181
4 Ortsbezogene „imaginaries“ im Kontext antagonistisch vorgeprägter Kommunikationsfragmente – empirische Befunde 184
4.1 Untersuchungsmethode 184
4.2 Ortsdefinitionen und „imaginaries“ 185
5 Synoptische Interpretation: Ortsdefinitionen, „imaginaries“, Macht und Kommunikation 193
6 Resümee 198
Literatur 200
Städte, Regionen und Landschaften als AugmentedRealities. Rekonfigurationen des Raums durchdigitale Informations- und Kommunikationstechnologien 204
1 Einleitung 204
2 Zur Mischung von faktischen und virtuellen Realitäten in Augmented Realities 206
3 Die Implementierung von Augmented Realities in Stadträumen am Beispiel von Friedrichshafen und Hamburg 209
4 Forschungsperspektiven: Rekonfigurationen des Raums durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien 212
5 Resümee 214
Literatur 215
Ein systemisches Kommunikationsmodell für die räumliche Planung 218
1 Einleitung 218
2 Stadt und Region: Ort und Anlass für Kommunikation 219
2.1 Räumliche Planung ist Teil sozialer Praxis 219
2.2 Planung ist nicht mehr ohne Kommunikation und Partizipation denkbar 220
3 Räumliche Planung braucht ein angemessenes Kommunikationsmodell 221
4 Raum im systemischen Kommunikationsmodell 223
5 Kommunikative Planung und die Potenziale des systemischen Kommunikationsmodells 224
5.1 Akteure zusammenbringen, Ressourcen mobilisieren und Stadtentwicklung zum gemeinsamen Anliegen machen 225
5.2 Konflikte erhellen und Lösungen vorbereiten 227
5.3 Professionelle und lokale Sachkenntnis verbinden 228
5.4 Eine gemeinsame Sprache in Worten und Bildern finden 231
6 Zum Schluss 233
Literatur 233
Autorinnen und Autoren 235
Erscheint lt. Verlag | 20.8.2015 |
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Reihe/Serie | Theorie und Praxis der Diskursforschung |
Theorie und Praxis der Diskursforschung | |
Zusatzinfo | VI, 235 S. 16 Abb. |
Verlagsort | Wiesbaden |
Sprache | deutsch |
Themenwelt | Naturwissenschaften ► Geowissenschaften ► Geografie / Kartografie |
Technik | |
Schlagworte | Diskursanalyse • Kommunikativer Konstruktivismus • Raumtheorie • Sozialkonstruktivismus • Soziologische Theorie • Stadt- und Regionalforschung |
ISBN-10 | 3-658-00867-9 / 3658008679 |
ISBN-13 | 978-3-658-00867-3 / 9783658008673 |
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