Der Matrix Code (eBook)

eBook Download: EPUB
2022 | 1. Auflage
256 Seiten
Scorpio Verlag
978-3-95803-551-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Der Matrix Code -  Dieter Broers
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Wer dieses Buch liest, löst das Ticket in eine andere Realität! Dieter Broers nimmt den Leser mit auf einen furiosen Ritt durch die geheimnisvolle Matrix unserer äußeren und inneren Welt. Hier ist nichts so, wie es scheint - und es scheint so, als ob alles, was denkbar ist, auch wirklich sein kann. - Welche Kraft lenkt unsere Gedanken, wer webt an dem Stoff, aus dem unser Bild der Welt besteht? - Gibt es nur eine einzige Realität - oder unendlich viele Realitäten? - Wie entscheide ich mich für die Freiheit, für wahre Identität und die Verwirklichung meines echten, wahren Selbst, statt zur Marionette unkontrollierbarer Kräfte zu werden? Das sind nur einige der packenden Fragen, die der Autor stellt - und auf die er ebenso überraschende Antworten gibt, denen sich niemand zu entziehen vermag. Denn die Matrix der Welt ist unsichtbar, allgegenwärtig und hypnotisch. Nur wer daraus erwacht, findet in die Freiheit und zu sich selbst ...

Dieter Broers, Jahrgang 1951, forscht bereits seit den 1980er-Jahren als Biophysiker auf dem Gebiet der Frequenz- und Regulationstherapie. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher, u.a. des SPIEGEL-Bestsellers (R)evolution 2012, und ein gefragter Referent der spirituellen Szene. Er lebt und arbeitet in Österreich und Griechenland. www.dieter-broers.de

Dieter Broers, Jahrgang 1951, forscht bereits seit den 1980er-Jahren als Biophysiker auf dem Gebiet der Frequenz- und Regulationstherapie. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher, u.a. des SPIEGEL-Bestsellers (R)evolution 2012, und ein gefragter Referent der spirituellen Szene. Er lebt und arbeitet in Österreich und Griechenland. www.dieter-broers.de

1. DIE FESSELN DER MATRIX


Die Welt als Illusion


Kennen Sie das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt mit der Welt? Dass Sie sich auf schwankendem Boden befinden und nicht mehr wissen, ob der Augenschein möglicherweise trügt? Dass sich Brüche auftun in Ihrer Wirklichkeit, in denen etwas Unerklärliches aufscheint, die Ahnung einer Realität, in der Sie ganz bei sich sind, unbehelligt von fremden Einflüsterungen?

Ihre Gefühle sind vollkommen berechtigt. Es ist kein Zufall, dass Sie sich möglicherweise zersplittert fühlen. Täglich sind Sie mit Strukturen konfrontiert, die Sie fragmentieren. Sie müssen sich in Arbeitskontexte einfügen, Denkroutinen erledigen und Funktionen erfüllen. Wann sind Sie schon als ganzer Mensch gefordert, mit allem, was Sie ausmacht? Mit Ihren Begabungen, Ihren Ideen, Ihren Wünschen? Doch die Sehnsucht nach Ganzheit ist uns Menschen eingeschrieben. Wir gleichen Wassertropfen im Ozean, eingebettet in ein unendliches Universum. Haben wir als Tropfen darin lediglich die Illusion von Individualität? Oder sind wir zu Recht auf der Suche nach unserem ganz spezifischen Wesenskern?

Machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, dass das, was Sie für Realität halten, gar nicht so real ist, wie Sie annehmen. Das klingt provozierend, denn nichts scheint so selbstverständlich wie die Realität, in der wir leben. Wer wollte schon die Existenz des Buches bezweifeln, das Sie gerade in Händen halten? Es ist so real wie der Sessel, in dem Sie sitzen, so real wie die Bäume vor Ihrem Fenster, deren Zweige sich sacht im Wind bewegen. Und doch vertreten immer mehr Wissenschaftler die Auffassung, dass diese Realität bloßer Schein sei. Dass unsere fünf Sinne nicht ausreichten, um zu erfassen, in welcher Wirklichkeit wir leben.

Der britische Mathematiker und Physiker Roger Penrose schreibt: »Ich glaube, dass unserem gegenwärtigen Bild der physikalischen Realität, vor allem hinsichtlich des Wesens der Zeit, ein gewaltiger Umsturz bevorsteht. Er wird vielleicht sogar noch größer sein als die Umwälzung, die bereits durch Relativitätstheorie und Quantenmechanik ausgelöst worden ist.« Penrose spricht unmissverständlich von einem Umsturz. Ganz offensichtlich gibt es einigen Anlass, unsere Wahrnehmung auf den Prüfstand zu stellen, und damit alles, was wir als Realität bezeichnen. Diese Behauptung mag zunächst einmal unser Selbstwertgefühl kränken. Sind wir denn nicht die Krone der Schöpfung, mit Geist und Verstand begabt, fähig, das Wesen der Welt durch Anschauung, Experiment und Analyse zu erkennen?

Natürlich würden wir diese Frage spontan erst einmal positiv beantworten. Im Gegensatz zum Tier sind wir schließlich in der Lage, unser Handeln zu reflektieren und ihm eine bestimmte Richtung zu geben. Wir können wählen, wie wir wohnen und arbeiten, wir treffen täglich Entscheidungen, was Familie, Beziehungen und Neigungen betrifft. Auch Sie sind sicherlich überzeugt, dass das Leben, das Sie führen, selbstbestimmt sei. Schließlich haben Sie selbst es sich so eingerichtet. Aber sind wir tatsächlich so frei, wie wir denken?

Die Relativität des freien Willens


Der freie Wille ist ein fester Bestandteil unseres Selbstverständnisses als intelligente Wesen. Wir sehen uns gern als souveräne Individuen, die bewusste Entscheidungen treffen. Allerdings regten sich im Laufe unserer Geistesgeschichte auch immer wieder Zweifel daran, ob wir dabei wirklich einem freien Willen folgen. Philosophen und Wissenschaftler aller Epochen dachten darüber nach, unter welchen Bedingungen wir überhaupt unabhängig sein können. Sie fragten sich außerdem, inwieweit uns Sinneswahrnehmung und Reflexion Aufschluss über das wahre Wesen der Welt geben.

So entstand die Tradition der Erkenntnistheorie. Sie beschäftigt sich mit der Relativität von Erkenntnis und auch mit der Plausibilität des freien Willens. Nicht wenige Denker kamen zu dem Schluss, dass wir nicht frei, sondern determiniert seien, also bestimmten Programmen folgten – dem Instinkt beispielsweise, der Konvention oder bestimmten Glaubensüberzeugungen. Die Theorie der Deterministen verfügt über starke Argumente. Es ist nicht zu leugnen, dass wir unzähligen Steuerungsmechanismen unterliegen, die unsere Wahlmöglichkeiten einschränken. Da sind die genetischen Programme, die starken Einfluss auf unser Handeln ausüben. Hinzu kommen die komplexen Vorgänge von Hormonsystem und Hirnchemie. Ein Übriges tut der gesellschaftliche Konsens über Werte und Maßstäbe, die wir verinnerlicht haben.

Die Vertreter des freien Willens halten dagegen, dass nicht das Gehirn den Geist, sondern der Geist das Gehirn konditioniere. Außerdem erzeugten die Konsequenzen jeder Handlung einen Rückkopplungsvorgang, weil sie anschließend bewertet und gegebenenfalls korrigiert würden. Auch dürfte klar sein, dass unser Genom uns nicht vollständig konstituiert, was unter anderem die Zwillingsforschung belegt. Pragmatiker kamen deshalb zu dem Schluss: Wir seien zu einem großen Teil determiniert, hättenen aber gewisse Spielräume.

Mit der neueren Hirnforschung kamen Aspekte ins Spiel, die den Determinismus weit einleuchtender erscheinen lassen. So fanden Forscher heraus, dass wichtige Entscheidungen, vor allem unter Stress, im ältesten Hirnareal, dem Reptiliengehirn, fallen. Es steht für eine reflexhafte Reaktion auf äußere Herausforderungen ohne den Umweg über gedankliches Abwägen. So werden unsere Überlebensinstinkte und unsere Selbstbehauptung gewährleistet, so werden Zyklen der Lust und der Fortpflanzung geregelt. Nicht der abwägende Verstand also, sondern uralte, ererbte Schichten unseres Verhaltens bestimmen darüber, wie wir spontan reagieren.

Doch damit nicht genug. Zunehmend findet die These Beachtung, dass unser Bewusstsein deformiert sei durch kulturelle Einflussgrößen. Dazu gehören Ideologien, Medienwirklichkeiten, Informationszirkel. Und in der Tat: Unser Bewusstsein ist wesentlich geprägt von diesen Bedingungen. Sie formen ein vielschichtiges Konglomerat, eine künstliche Matrix, die sich direkt auf unsere Wirklichkeitswahrnehmung auswirkt. Daher filtern wir unbewusst aus, was nicht kompatibel mit der Matrix ist. Anders gesagt: Abweichende Phänomene und Gedanken lehnen wir ab. Umgekehrt verstärken wir Eindrücke, die sich im Einklang mit den Bewertungen durch die Matrix befinden.

Scheinhafte Realität


Die Matrix gibt uns Rätsel auf, denn sie ist ein verborgenes System, jenseits unseres Bewusstseins. Dennoch steuert sie unsere Lebensentwürfe, unser Denken und Fühlen. Die Matrix installiert eine kollektive Zwanghaftigkeit der Denkroutinen und Handlungsanweisungen. Wir meinen zu wissen, was richtig und falsch ist, wahr und unwahr. Doch ist das objektivierbar? Oder nur ein erlerntes Raster, vermittelt durch die Matrix? Was, wenn wir den Code der Matrix entschlüsseln könnten? Was, wenn wir uns auf diese Weise zu wahrhaft freien Wesen entwickeln würden?

Gehen wir noch einmal zurück in das Jahr 1999. Damals wartete ein Hollywoodfilm mit einem großen philosophischen Thema auf. Der Film »Matrix« faszinierte Zuschauer weltweit nicht nur durch eine neuartige technische Brillianz, sondern auch durch seine provozierende These: Möglicherweise leben wir alle in einer Scheinwelt und verwechseln künstlich erzeugte Träume mit der Wirklichkeit. Im Anschluss an den überwältigenden Erfolg des Films wurde eine Frage diskutiert, die Philosophen und Mystikern von jeher bekannt ist, von der Allgemeinheit jedoch meist ignoriert wurde. Warum an der Realität zweifeln? Zu evident schien, was wir sehen und begreifen – eine materielle Wirklichkeit, die nicht hinterfragbar ist.

Im Zeitalter der Quantenphysik erhält die Diskussion neue Impulse. Angesehene Wissenschaftler exponieren nun jene These, die der Film zwischen Action und Gewalt zu transportieren versucht: Unsere physische Welt, wie wir sie kennen, muss nicht zwangsläufig die wahre Realität sein. Ein revolutionärer Gedanke. Und ein verstörender dazu. Wie viele Dimensionen der Wirklichkeit gibt es? Wie frei sind wir? Können wir selbstbestimmt agieren oder unterliegen wir tatsächlich geheimen Programmen, die zu durchschauen nahezu unmöglich ist?

Der Film »Matrix« gab Antworten darauf, die wir auch in der aktuellen Debatte um Wahrheit und Lüge, Schein und Realität einbeziehen sollten. Auf dramaturgisch höchst raffinierte Weise zog er die Zuschauer in eine Grauzone zwischen wirklicher und unwirklicher Realität. Er verunsicherte und rüttelte auf. Viele, die das Kino verließen, sahen anschließend die Realität mit anderen Augen. Deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf die Handlung des »Matrix«-Films, insbesondere natürlich auch für jene Leser, die den Film nicht gesehen haben. Rekapitulieren wir also die wichtigsten Erzählstränge.

»Matrix« – der Film

Mit ungeheurer Wucht katapultiert uns der Film in eine düstere Welt voller Geheimnisse und Gewalt. Eine Gruppe Polizisten stürmt nachts eine Wohnung in einem heruntergekommenen Viertel, auf der Suche nach einer Frau namens Trinity. Kurz darauf treffen Undercover-Agenten unter Führung von Agent Smith ein. Sie warnen die Polizisten vor Trinity, doch zu spät: Trinity tötet sie mit schier übermenschlichen Kräften. Anschließend flieht sie über die Dächer, wobei ihr Sprünge gelingen, die eines Superman würdig sind.

Trinity betritt eine Telefonzelle, und die Agenten sorgen dafür, dass die Zelle von einem Truck zermalmt wird. Doch Trinity ist entkommen, hat sich buchstäblich in Luft aufgelöst. Smith ist trotzdem zufrieden, denn er hat Trinitys Telefonate mit ihren Gefährten belauscht und weiß nun, dass eine...

Erscheint lt. Verlag 24.11.2022
Verlagsort München
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Esoterik / Spiritualität
Schlagworte Freiheit • Parallelwelten • Realität • Spiritualität
ISBN-10 3-95803-551-5 / 3958035515
ISBN-13 978-3-95803-551-5 / 9783958035515
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