Asyl wider Willen

Exil in Österreich 1933-1938

Ursula Seeber (Herausgeber)

Buch | Hardcover
144 Seiten
2003
Picus Verlag
978-3-85452-451-9 (ISBN)
28,00 inkl. MwSt
Österreich als kurzzeitiges Refugium deutscher Künstler 1933 - 1938.
"Wien war damals noch ein Asyl." Wie der deutsche Schriftsteller, Regisseur und Pazifist Rudolf Frank fand nach der Machtübernahme Hitlers 1933 eine große Anzahl von Flüchtlingen aus Deutschland für kurze Zeit ein Refugium in Österreich. Zu den bekanntesten zählten Thomas Mann, Ernst und Karola Bloch, Bertolt Brecht, Bruno Walter, Carl Zuckmayer, Jimmy Berg und die Comedian Harmonists. Obwohl der austrofaschistische "Ständestaat" ein Regime war, das sich eher reserviert gegenüber Flüchtlingen verhielt, und - nach dem Bürgerkrieg vom Februar 1934 - auch selbst Anlass zu einer Fluchtwelle gab, darf seine oft lebensrettende Rolle nicht unterschätzt werden. "Asyl wider Willen" nimmt Stellung zu einem bisher wenig beachteten Thema der Forschung und präsentiert ausgewählte Beispiele des politischen, wissenschaftlichen, literarisch-künstlerischen und jüdischen Exils in Österreich von 1933 bis 1938. Anhand von historischem Quellenmaterial, Büchern, Handschriften, Fotos, Pressematerial und Dokumenten werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Flüchtlinge, ihre politischen, konfessionellen und nichtinstitutionellen Netzwerke sowie Aspekte der Zeitschriften- und Verlagsgeschichte, von Theater und Kabarett, Musik, Film und Kunst während der kurzen Zeitspanne des Exils in Österreich beleuchtet.
'Wien war damals noch ein Asyl.' Wie der deutsche Schriftsteller, Regisseur und Pazifist Rudolf Frank fand nach der Machtübernahme Hitlers 1933 eine große Anzahl von Flüchtlingen aus Deutschland für kurze Zeit ein Refugium in Österreich. Zu den bekanntesten zählten Thomas Mann, Ernst und Karola Bloch, Bertolt Brecht, Bruno Walter, Carl Zuckmayer, Jimmy Berg und die Comedian Harmonists.Obwohl der austrofaschistische 'Ständestaat' ein Regime war, das sich eher reserviert gegenüber Flüchtlingen verhielt, und - nach dem Bürgerkrieg vom Februar 1934 - auch selbst Anlass zu einer Fluchtwelle gab, darf seine oft lebensrettende Rolle nicht unterschätzt werden.'Asyl wider Willen' nimmt Stellung zu einem bisher wenig beachteten Thema der Forschung und präsentiert ausgewählte Beispiele des politischen, wissenschaftlichen, literarisch-künstlerischen und jüdischen Exils in Österreich von 1933 bis 1938. Anhand von historischem Quellenmaterial, Büchern, Handschriften, Fotos, Pressematerial und Dokumenten werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Flüchtlinge, ihre politischen, konfessionellen und nichtinstitutionellen Netzwerke sowie Aspekte der Zeitschriften- und Verlagsgeschichte, von Theater und Kabarett, Musik, Film und Kunst während der kurzen Zeitspanne des Exils in Österreich beleuchtet.Mit Beiträgen von: Herbert Exenberger, Christian Fleck, Eckart Früh, Primavera Gruber, Gabriele Heidegger, Heinz Lunzer, Reinhard Müller, Ursula Seeber, Regina Thumser, Karl Wagner.
Erscheint lt. Verlag 1.12.2003
Verlagsort Wien
Sprache deutsch
Maße 300 x 235 mm
Gewicht 1015 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik 20. Jahrhundert bis 1945
Geisteswissenschaften Geschichte
Schlagworte 1938 • Bertolt Brecht • Carl Zuckmayer • Christian Fleck • Comedian Harmonists • Drittes Reich / 3. Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte • Drittes Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte • Eckart Früh • Exil • Flüchtlinge • Gabriele Heidegger • Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945) • HC/Sachbücher/Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945) • Heinz Lunzer • Herbert Exenberger • Karl Wagner • Nationalsozialismus (Ideologie) • Österreich • Österreich, Geschichte; Geistes-/Kultur-G. • Österreich, Geschichte; Geistes-/Kultur-Geschichte • Österreich /Neuere Geschichte • Primavera Gruber • Regina Thumser • Reinhard Müller • Thomas Mann • Ursula Seeber
ISBN-10 3-85452-451-X / 385452451X
ISBN-13 978-3-85452-451-9 / 9783854524519
Zustand Neuware
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