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Innovationsgesellschaft heute (eBook)

Perspektiven, Felder und Fälle
eBook Download: PDF
2016 | 1. Aufl. 2016
VII, 439 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-10874-8 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
49,99 inkl. MwSt
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Innovation als dauerhafte kreative Anstrengung und systematische Durchsetzung des Neuen gilt als Kerninstitution moderner Wirtschaft. Gegenwärtig beobachten wir eine Ausweitung auf alle Felder, Arten und Phasen der Innovation: Innovationsprozesse - so die These - werden zunehmend reflexiv im Lichte von Informationen über Innovationen gesehen, breiter verteilt von mehr Akteuren und heterogenen Instanzen gestaltet und situativ orientiert an wechselnden und gemischten Leitreferenzen vollzogen. Reflexive Innovation in diesem Sinne wird zur treibenden Kraft der Innovationsgesellschaft.  

Die Beiträge wurden von Antragstellern, Gästen und Gutachtern des DFG-Graduiertenkollegs 'Innovationsgesellschaft heute: Die reflexive Herstellung des Neuen' verfasst.



Dr. Werner Rammert ist Professor (em.) für Techniksoziologie an der TU Berlin.

Dr. Arnold Windeler ist Professor für Organisationssoziologie an der TU Berlin.

Dr. Hubert Knoblauch ist Professor für Allgemeine Soziologie an der TU Berlin.

Dr. Michael Hutter ist Professor (em.) für Innovation und Wissen an der TU Berlin.

Dr. Werner Rammert ist Professor (em.) für Techniksoziologie an der TU Berlin.Dr. Arnold Windeler ist Professor für Organisationssoziologie an der TU Berlin.Dr. Hubert Knoblauch ist Professor für Allgemeine Soziologie an der TU Berlin.Dr. Michael Hutter ist Professor (em.) für Innovation und Wissen an der TU Berlin.

Inhaltsverzeichnis 5
Einleitung 8
1 Die Ausweitung der Innovationszone 9
Sozial- und gesellschaftstheoretische Perspektiven 11
Zwischen Wirtschaft und Kultur 13
Zwischen Politik, Planung und sozialer Bewegung 14
Zwischen Wissenschaft und Innovationspolitik 16
Danksagung 18
2 Innovationsgesellschaft heute. Die reflexive Herstellung des Neuen 20
1 Der Forschungsraum für reflexive Innovation 20
2 Das Forschungsprogramm 22
2.1 Reflexive Innovation als zentrales gesellschaftliches Phänomen 22
2.2 Analyse: Die Dimensionen des Forschungsraums 27
2.2.1 Dimension I – Beobachtungsformen: Semantik, Pragmatik und Grammatik 27
2.2.2 Dimension II – Aggregationsebenen der Innovation: Handeln, Organisation und Gesellschaft 29
2.2.3 Dimension III –Gesellschaftsbereiche und Felder der Innovation: Technik/Wissenschaft, Industrie/Dienstleistung und Vergleichsfelder 30
Literatur 37
Teil I Sozial- und gesellschaftstheoretische Perspektiven 41
3 Fragmentale Differenzierung und die Praxis der Innovation. Wie immer mehr Innovationsfelder entstehen 42
1 Innovationsprozesse in der Gegenwartsgesellschaft 42
2 Differenzierung von Innovationsfeldern und Ausbreitung des reflexiven Innovationsparadigmas 47
3 Innovationspraxis und das Unterlaufen feldspezifischer Unterschiede 50
4 Reflexivierung der Innovation und die Zunahme von Referenzen 53
5 Praktische Reflexivität und situative Produktion von Feldern 57
6 Fragmentale Differenzierung und die Praxis der Innovation 62
Literatur 66
Internetquellen 70
4 Reflexive Innovation. Zur Innovation in der radikalisierten Moderne 71
1 Reflexive Innovation und Vergesellschaftung heute – einleitende Bestimmungen 71
2 Reflexive Innovation und Institutionen 83
2.1 Reflexivität als Prinzip moderner Vergesellschaftung und Innovation 83
2.2 Reflexive Innovation und die Trias von Kapitalismus, Industrialisierung und Rationalisierung 88
2.3 Reflexiv institutionalisierte Positionen, Positions-praktiken und Formen der Positionierung 90
3 Reflexive Innovation, Strukturen und moderne Akteure 93
5 Kommunikatives Handeln, das Neue und die Innovationsgesellschaft 113
1 Einführung 113
2 Diskurse und der Sinn der Innovation 115
3 Die Konstruktion des Neuen 117
4 Kommunikatives Handeln und Reflexivität 121
5 Reflexive Innovation und diskursive Reflexivität 123
6 Die Innovationsgesellschaft 127
7 Schluss: Die Handlungsstruktur der Innovation und die Kreativität 129
Literatur 131
Internetquellen 133
6 Das Kreativitätsdispositiv und die sozialen Regime des Neuen 134
1 Kreativität aus gesellschaftstheoretischer Perspektive 134
2 Regime des Neuen 137
3 Ästhetisierungsprozesse 139
4 Ästhetische Sozialitäten: Kreateure, Publika, Aufmerksamkeiten 142
5 Das Kunstfeld als exemplarisches Format 144
6 Kulturalisierung der Gesellschaft und Regime des Innovationsneuen 146
Literatur 153
Teil II Zwischen Wirtschaft und Kultur 155
7 Zur Rolle des Neuenin der Erlebniswirtschaft 156
1 Einleitung 156
2 Die Begriffsgeschichte der Kreativwirtschaft 157
3 Eine Soziologie der ästhetischen Erlebnisse 163
4 Merkmale der Erlebniswirtschaft 166
5 Der Umgang mit Neuem in der Innovationsgesellschaft 170
Literatur 171
Internetquellen 172
8 Strategisches Marketing in der Innovationsgesellschaft. Ein Bezugsrahmen 173
1 Einführung 173
2 Disziplinäre Parallelwelten 175
2.1 Strategisches Management: Strategie ohne Kunden 175
2.2 Konsumentenforschung: Strategie als persona non grata 175
2.3 Marketing: Strategie als Nullstelle 176
3 Bezugsrahmen eines innovationsorientierten Strategischen Marketing 179
3.1 Grundpfeiler 180
3.2 Ein neuer Umgang mit dem Neuen 184
Literatur 188
9 Innovation mit Hilfe der Vielen. Crowdsourcing im Innovationsprozess 191
1 Nutzung der Vielen: Crowdsourcing 191
2 Innovation mit Hilfe von Crowdsourcing 195
2.1 Crowd Innovation als Teilmenge von Open Innovation 196
2.2 Ökonomische Betrachtung des Paradigmenwechsels von Hersteller- zu Kunden- und kollaborativer Innovation 197
2.3 Ausprägungsformen und exemplarische Einsatzmöglichkeiten von Crowdsourcing im Innovationsprozess 200
3 Ausgewählte Fragestellungen und Forschungsbedarf 206
3.1 Organisationsprozess und Ausprägungsformen 207
3.2 Problem- und Aufgabenstellungen 210
3.3 Wertgenerierung und intellektuelles Eigentum 212
4 Fazit 213
Literatur 214
Internetquellen 216
10 Das Berliner Innovationspanel. Entstehungsgeschichte, erste Ergebnisse und Ausblick 217
1 Einleitung 217
2 Machbarkeitsstudie 218
2.1 Berlins Innovationspotenzial und -leistung im Vergleich der Metropolregionen 219
2.2 Ergebnisse der Machbarkeitsstudie 220
2.2.1 Kompetenzfeldmonitoring: 221
2.2.2 Entwicklung eines Berliner Innovationspanels –kurzfristige Empfehlungen 222
2.2.3 Entwicklung eines Berliner Innovationspanels –langfristige Empfehlungen 223
3 Entstehungsgeschichte und Methode 223
4 Ergebnisse der ersten Befragung 2012 224
5 Die Ergebnisse im Drei-Jahres-Vergleich 227
6 Ausgewählte Ergebnisse der Erhebung 2014 und innovationspolitische Folgerungen 230
7 Das Berliner Innovationspanel im Kontext des Politikzyklus im Bereich Innovationsfinanzierung 231
8 Ausblick 232
Literatur 234
11 Innovation: In Ketten tanzen 235
Literatur 245
Teil III Zwischen Politik, Planung und sozialer Bewegung 247
12 Flash Mobs als Innovation. Über eine neue Sozialform technisch vermittelter Versammlung 248
1 Einleitung 248
2 Die Entstehung des Flash Mobs 249
3 Mobilisierung und Onlineaktivität 252
4 Vor Ort 261
5 Flash Mobs als neue Sozialform technisch vermittelter Versammlung. Diskussion und Zusammenfassung 266
Literatur 268
Internetquellen 269
13 Wie kommt Neuartiges in die räumliche Planung? Konzeptionierung von Innovationen in der Planung und Forschungsstrategien 270
1 Einleitung 270
2 Bisherige Betrachtungen von Veränderungen in der Praxis räumlicher Planung.Über Probleme im Konzept des Wandels und Möglichkeiten des Innovationsbegriffs 271
3 Überlegungen zum Innovationsbegriff im Kontext von räumlicher Planung 275
4 Zur empirischen Erforschung von Innovationen in der räumlichen Planung am Beispiel von vier planerischen Handlungsfeldern 280
5 Über die Intentionalität bei der Generierung planerischer Innovationen.Erste Ergebnisse aus den ausgewählten Handlungsfeldern 285
6 Schlussbemerkungen 292
Literatur 293
14 Energiewende. Pfadbruch oder Manifestierung des Ausgangspfades? 298
1 Die Herausforderung 298
2 Pfadbrüche und Pfadabhängigkeiten bei der Transformation von Energiesystemen 300
3 Innovationsbiographien Erneuerbarer Energien 302
4 Jüngere heterogene Konstellationen 304
5 Kohlenstoffspeicherung und unkonventionelle Gasförderung: droht ein „re-lock-in“? 309
6 Nur ein Zwischenfazit 311
Danksagung 313
Literatur 314
Internetquellen 319
15 Governance-Innovationen. Epistemische und politische Reflexivitäten in der Herstellung von Citizen Panels 320
1 Einleitung 320
2 Governance –Reflexivität kollektiver Ordnungsprozesse 323
3 Ko-Produktion von Ordnung – epistemische und politische Reflexivität 326
4 Reflexivitätsspirale in der Innovationvon Citizen Panels 329
5 Schluss 336
Literatur 341
Internetquellen 348
Teil IV Zwischen Wissenschaft und Innovationspolitik 349
16 Epistemische Innovation. Zur Entstehung des Neuen in der Wissenschaftaus Sicht der Science Studies 350
1 Einleitung 350
2 Essentielle Spannung zwischen Traditionund Innovation 352
3 Mikroperspektive auf epistemische Innovation 353
4 Objektzentrierte Perspektiven auf epistemische Innovation 355
4.1 Experimentalsysteme und ihre Innovationsdynamik 356
4.2 Epistemische Objekte im Kontext einer objektzentrierten Sozialität 357
5 Computersimulation als neue Praxis epistemischer Innovation 358
6 Schluss 361
Literatur 364
Internetquellen 366
17 Organisationale Innovation am Beispiel der Projektifizierung der Wissenschaft. Eine figurationssoziologische Perspektive auf Entstehung, Verbreitung und Wirkungen 367
1 Figuration, Innovation und Wissenschaft 367
2 Die Figuration „Wissenschaft“ vor der Projektifizierung: Grammatik und Pragmatik des klassischen deutschen Universitätssystems 371
3 Die Semantik der Innovation „Projekt“ 374
4. Soziogenese der Innovation „Projekt“: Grammatik und Pragmatik im Wandel 376
4.1 Projekte als neue Form der Forschungskoordination 376
4.2 Projekte als neue Form der Forschungsfinanzierung 379
5 Die Figuration „Wissenschaft“ nach der Projektifizierung: Einige Folgen für Grammatik und Pragmatik 383
5.1 Auswirkungen auf die Organisation Universität (Mesoebene) 384
5.2 Auswirkungen auf die Wissenschaftskarrieren (Mikroebene) 388
6 Ausblick 390
Literatur 393
Internetquellen 396
18 Soziale Innovationen. Kontrollverluste und Steuerungsversprechen sozialen Wandels 397
1 Einleitung 397
2 Der Wandel moderner Gesellschaften 399
3 Soziale Innovationen 402
3.1 Innovation: technisch oder sozial? 404
3.2 Innovation: top-down oder bottom-up? 408
4 Reflexive soziale Innovationen in der EU: neue Steuerungsversprechen 413
5 Fazit 416
Literatur 418
Internetquellen 420
19 Pläne und die Zukunft. Das Unvorhersagbare gestalten 421
1 Die alte Seite des Neuen 421
2 Stabilität durch Veränderung 422
3 Suche nach Unsicherheit? 424
4 Die Verwendung von Unvorhersehbarkeit 425
5 Überraschungen erwarten 426
6 Die unkontrollierbare Zukunft aufbauen 427
Literatur 429
Internetquellen 430
Autorenverzeichnis 431

Erscheint lt. Verlag 1.9.2016
Zusatzinfo VII, 439 S. 34 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Gesellschaftliche Innovation • Innovation • Innovationsgesellschaft • Kreativität • Krise • Neue Medien • Soziale Resilienz • Techniksoziologie • Wissensgesellschaft
ISBN-10 3-658-10874-6 / 3658108746
ISBN-13 978-3-658-10874-8 / 9783658108748
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