Um unsere Webseiten für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, verwenden wir Cookies. Durch Bestätigen des Buttons »Akzeptieren« stimmen Sie der Verwendung zu. Über den Button »Einstellungen« können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen wollen.

AkzeptierenEinstellungen
Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen. -

Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen. (eBook)

Uwe Vollmer (Herausgeber)

eBook Download: PDF
2009 | 1. Auflage
277 Seiten
Duncker & Humblot GmbH (Verlag)
978-3-428-53196-7 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
0,00 inkl. MwSt
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Bereits Adam Smith weist darauf hin, dass gute politische Institutionen Wachstum und Entwicklung fördern. Was aber sind gute politische Institutionen, und warum haben sie sich in verschiedenen Ländern unterschiedlich entwickelt? Diese Fragen leiten die Beiträge des vorliegenden Bandes. Im Zentrum des ersten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und Wirtschaftswachstum. Es wird untersucht, warum gerade Europa es geschafft hat, sich frühzeitig weit über das Subsistenzniveau zu erheben, und gefragt, warum die fehlende Internalisierung externer Effekte dazu führen kann, dass Sozialproduktskonzepte bei der Wohlfahrtsmessung Ungenauigkeiten aufweisen. Der zweite Teil ist einigen qualitativen Aspekten des Wirtschaftswachstums gewidmet. Geprüft wird, was wir über die Qualität der Institutionen wissen. Die Autoren fragen weiterhin, in welche Architektur eine zukünftige Klimapolitik nach Kyoto eingebettet sein sollte. Darüber hinaus werden die Interdependenzbeziehung zwischen Rechtsstaat und Marktwirtschaft und ihre Wirksamkeit im Postkommunismus analysiert. Im Fokus des dritten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und wirtschaftlicher Entwicklung in China. Was lässt sich aus dem 'Fall China' für die institutionenökonomische Analyse lernen? Welche Rolle spielen Sozialkapital und soziale Netzwerke für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas?

Vorwort 6
Inhaltsverzeichnis 8
Uwe Vollmer: Einführung 10
Literatur 13
Erster Teil: Institutionen und Wirtschaftswachstum 14
Hans-Jürgen Wagener: Warum gerade Europa? Langfristige Wirtschaftsentwicklung und Institutionen 16
A. Einleitung 16
B. Stilisierte Fakten oder stilisierte Vermutungen 19
C. Wachstums- und Entwicklungstheorie 28
I. Klassische Wachstumstheorie 29
II. Neo-klassischeWachstumstheorie 37
III. Wachstumsfaktoren auf der zweiten und dritten Ebene 41
D. Warum Europa? 50
E. Schlussbemerkung 62
Literatur 63
Theresia Theurl: Korreferat zu dem Beitrag von Hans-Jürgen Wagener. Warum gerade Europa? Langfristige Wirtschaftsentwicklung und Institutionen 70
A. Erklärung von Wachstums- und Entwicklungsphänomenen 70
I. Breites Erkenntnisinteresse 70
II. Wachstums- und Entwicklungsdeterminanten 71
B. Einige Anregungen 72
I. Erweiterung der Analyse 72
II. Weiterführung der Analyse 73
C. Zusammenfassung 75
Literatur 75
Heike Walterscheid und Lothar Wegehenkel: Wohlstand der Nationen und der Grad der handlungsrechtlichen Teilzentralisierung 76
A. Einleitung: Begriff und Erfassung des Wohlstands 76
B. Soziale Systeme, Wirtschaftsprozesse und Ordnungsgrad 78
C. Ordnungsgrad, Regeln und Wohlstand 80
D. Dezentralisierende Internalisierung und Wissen 83
E. Knappheitsbewertung und Internalisierungsquotient 86
F. Internalisierungsquotient und Koordinationsleistung 88
G. Fraktionierung, Teilzentralisierung und Koordinationsleistung 90
H. Rent-Seeking und Wohlstandsentwicklung 92
I. Rent-Seeking und Teilzentralisierung 94
J. Fazit: Wohlstandsminderungen als Resultat von Teilzentralisierung 96
Literatur 97
Klaus Heine: Korreferat zu dem Beitrag von Heike Walterscheid und Lothar Wegehenkel. Wohlstand der Nationen und der Grad der handlungsrechtlichen Teilzentralisierung 100
A. Einleitung 100
B. Die zentrale Argumentation des Beitrags 101
I. Zuordnung von Handlungsrechten 101
II. Polit-ökonomische Folgerungen 103
C. Wachstum und Evolution 105
Literatur 106
Zweiter Teil: Qualitatives Wachstum 108
Philipp Harms: Was wissen wir über die Qualität der Institutionen? 110
A. Einleitung 110
B. Die vernachlässigten Größen: Quellenzahl und Standardfehler 112
C. Die Determinanten unserer Ignoranz 116
I. Ausgangsüberlegungen und Daten 116
II. Die Determinanten von K(j): Spezifikation 116
III. Die Determinanten von K(j): Ergebnisse 118
IV. Die Determinanten von SE(j): Spezifikation 119
D. Zusammenfassung und Ausblick 121
E. Literatur 122
F. Daten 123
G. Abbildungen und Tabellen 124
Thomas Eger: Korreferat zu dem Beitrag von Philipp Harms. Was wissen wir über die Qualität der Institutionen? 132
Literatur 135
Bernd Hansjürgens: Internationale Klimapolitik nach Kyoto: Architekturen und Institutionen 136
A. Einleitung 136
B. Zum Charakter des Klimaproblems aus ökonomischer Sicht 138
C. Kriterien zur Beurteilung von Klima-Architekturen 141
D. Der bestehende institutionelle Rahmen: UN-Rahmenkonvention und Kyoto-Protokoll 144
E. Bausteine einer alternativen Klima-Architektur 148
I. Die Festlegung von Zielwerten: Das Risikomanagement des Klimawandels 150
II. Erhöhung der Partizipation 153
1. Anreizstrukturen, Verteilung und Gerechtigkeit 153
2. Zur Einbeziehung der USA 156
3. Gezielte Anreize für die Entwicklungsländer? 158
III. Treibhausgasreduktionen zu minimalen volkswirtschaftlichen Kosten: Emissionshandel 161
IV. Technologieentwicklung und Technologietransfer 164
V. Schutz der Regenwälder 165
VI. Adaptation und Partizipation 166
F. Der internationale Rahmen: Top-down oder bottom-up? 167
I. Top-down-Ansätze – der „global deal“? 168
II. Bottom-up-Ansätze, graduelle Maßnahmen und Koordination 171
G. Zusammenfassung 174
Literatur 175
Thomas Apolte: Korreferat zu dem Beitrag von Bernd Hansjürgens. Internationale Klimapolitik nach Kyoto: Architekturen und Institutionen 180
Literatur 183
Bruno Schönfelder: Sind wir über Böhm hinaus? Zur postkommunistischen Ausweitung der Privatrechtsordnung aus einer Lückenordnung in die vorherrschende Ordnung 184
A. Die Auffassungen von Böhm 186
B. Die Konfrontation der Thesen mit der postkommunistischen Erfahrung 192
I. Der Einfluss der Lückenordnung 193
II. Von der Leichtigkeit und Schwierigkeit des Postkommunismus 197
III. Präjudizienrecht und etatistisches Recht 203
C. Resümee 207
Literatur 207
Dritter Teil: Institutionen und wirtschaftliche Entwicklungen in China 210
Barbara Krug and Hans Hendrischke: China’s institutional architecture: Interpreting the links between local governance and local enterprises 212
A. Introduction 212
B. The field: Towards a broader notion of institutions 214
C. Firms and networks 216
D. Linking formal and informal institutions through institutional architecture 221
E. Conclusion: Expanding the research agenda 223
References 225
Carsten Herrmann-Pillath: Moralische Gefühle als Grundlage einer wohlstandsschaffenden Wettbewerbsordnung. Ein neuer Ansatz zur Erforschung von Sozialkapital und seine Anwendung auf China 232
A. Adam Smith und die moderne Theorie moralischer Grundlagen der Wettbewerbsordnung 232
B. Zum Stand der Sozialkapital-Forschung: Theoretische Mehrdeutigkeit und empirische Schwächen 234
C. Identität und Sozialkapital: Emotionale Grundlagen menschlicher Sozialität 241
I. Identität 241
II. Emotionen 246
III. Sozialkapital 249
IV. Adam Smith, redivivus 254
D. Fallstudie China 256
I. Das chinesische Paradox 256
II. Spezifische Netzwerk-Konfigurationen 257
III. Emotion und Kognition 262
IV. Sozialkapital chinesischen Typs 267
E. Ausblick 268
Literatur 269
Zu den Autoren 278

Erscheint lt. Verlag 21.12.2009
Reihe/Serie Schriften des Vereins für Socialpolitik. Neue Folge
Zusatzinfo Tab., Abb.; 277 S.
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Wirtschaft Volkswirtschaftslehre
Schlagworte Klimapolitik • Wirtschaftsentwicklung • Wohlfahrtsmessung
ISBN-10 3-428-53196-5 / 3428531965
ISBN-13 978-3-428-53196-7 / 9783428531967
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
PDFPDF (Wasserzeichen)
Größe: 1,5 MB

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seiten­layout eignet sich die PDF besonders für Fach­bücher mit Spalten, Tabellen und Abbild­ungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten ange­zeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smart­phone, eReader) nur einge­schränkt geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich