Postdigital displays
Interieur, Brandscape und Interface als Formate der Kunstpräsentation
Seiten
2024
|
1. Auflage
Edition Metzel (Verlag)
978-3-88960-241-1 (ISBN)
Edition Metzel (Verlag)
978-3-88960-241-1 (ISBN)
Zeitgenössische Kunst lässt sich oft kaum mehr von Werbung unterscheiden – sie ist oberflächlich glatt, inhaltslos und verhält sich affirmativ zu kapitalistischer Warenpräsentation. Mit diesem Vorwurf war die 9. Berlin Biennale 2016, The Present in Drag, kuratiert vom New Yorker Kollektiv DIS, konfrontiert.
Dieses Buch nimmt diese Kritik zur Ausgangslage und untersucht, wie Post-Internet Art sich im Ausstellungsraum verhält. Die Postdigitialen Displays der künstlerischen Praxis von Christopher Kulenderan Thomas, Timur Si-Qin und Débora Delmar stehen dabei im Mittelpunkt. Leitende These bildet die Beobachtung, dass in der nicht vorhandenen Distanz zu ökonomischen Zirkulationssystemen, in den Strategien des Branding und in der Referenz auf dessen Räume und Oberflächen die Qualität dieser Werke liegt. Um diese These kunsthistorisch zu verorten, werden zum Vergleich künstlerische Beispiele herangezogen, die bereits Anfang der 1990er Jahre Marketingstrategien erprobten und Interieurs aus anderen Kontexten in der Kunst nachbauten. Im Unterschied dazu erweitern sich die postdigitalen Displays an verschiedenen Stellen in den digitalen Raum. Postdigitale Displays sind immer Hybridformen von online- und offline-Modi.
Dieses Buch nimmt diese Kritik zur Ausgangslage und untersucht, wie Post-Internet Art sich im Ausstellungsraum verhält. Die Postdigitialen Displays der künstlerischen Praxis von Christopher Kulenderan Thomas, Timur Si-Qin und Débora Delmar stehen dabei im Mittelpunkt. Leitende These bildet die Beobachtung, dass in der nicht vorhandenen Distanz zu ökonomischen Zirkulationssystemen, in den Strategien des Branding und in der Referenz auf dessen Räume und Oberflächen die Qualität dieser Werke liegt. Um diese These kunsthistorisch zu verorten, werden zum Vergleich künstlerische Beispiele herangezogen, die bereits Anfang der 1990er Jahre Marketingstrategien erprobten und Interieurs aus anderen Kontexten in der Kunst nachbauten. Im Unterschied dazu erweitern sich die postdigitalen Displays an verschiedenen Stellen in den digitalen Raum. Postdigitale Displays sind immer Hybridformen von online- und offline-Modi.
Marlene Wenger studierte Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und an der Universität Bern und promovierte 2021 am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart bei Peter J. Schneemann zur Thematik des Ausstellens von Post-Internet Art. Ihre kuratorische Arbeit verortet sich im aktuellen Diskurs neuer digitaler Technologien in Kunst und Gesellschaft wie bspw. Worldbuildung, Web3 und KI. Gegenwärtig ist sie Programmleiterin und Kuratorin am Haus der elektronischen Künste (HEK) in Basel.
Erscheinungsdatum | 31.05.2024 |
---|---|
Reihe/Serie | KUNSTGESCHICHTEN DER GEGENWART ; 16 |
Zusatzinfo | Illustrationen |
Verlagsort | München |
Sprache | deutsch |
Maße | 170 x 240 mm |
Einbandart | kartoniert |
Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Malerei / Plastik |
Schlagworte | 9. Berlin Biennale 2016 • Brandscape • Christopher Kulenderan Thomas • Débora Delmar • Interface • Interieur • New Yorker Kollektiv DIS • Postdigitale Displays • Timur Si-Qin • Zeitgenössische Kunst |
ISBN-10 | 3-88960-241-X / 388960241X |
ISBN-13 | 978-3-88960-241-1 / 9783889602411 |
Zustand | Neuware |
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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