
Hussiten in Naumburg
Seiten
2005
|
1., Aufl.
Projekte-Verlag Cornelius
978-3-938227-40-4 (ISBN)
Projekte-Verlag Cornelius
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Die Stadtgeschichte
Aus der Nuwenburg der Ekkehardinger entstand später der Stadtname Naumburg.
Die Ekkehardinger waren die Markgrafen von Meißen. Der Stammsitz der Ekkehardinger war der Ort Gene, unweit von Naumburg gelegen. In Gene gab es eine Burg, die als zeitweiliger Wohnsitz der Ekkehardinger auch zum Schutz der Kaufleute und der Handwerker erbaut worden war.
Dieser Befestigung Gene wurde die ‘Nuwenburg‘ nachgebaut. Um die ‘Nuwenburg‘ siedelten sich Handwerker, Händler, Kaufleute, Diener und Knechte an.
Ein Bischof Kadaloh sicherte den Ansiedlern das Handelsrecht und den Grundbesitz zu. Neben der Burg entstanden zwei Klöster. Eine erste Naumburger Kirche wurde schon im Jahre 1050 geweiht.
Im Schutze der Burg entstand die Stadt. Besonders wichtig für die Stadtgründung war das Entstehen eines Marktes. In einer Urkunde wird Naumburg im Jahr 1030 erstmals Civitas Nuenbure genannt.
Im Jahre 1278 bauten die Naumburger Bürger einen mehrfachen Mauerring um ihre Stadt. Sie wählten aus ihrer Mitte die Ratsherren. Die Symbole der Stadt sind Schlüssel und Schwert. Die Peter-Pauls-Messe machte die Stadt Naumburg in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt. Zu Reichtum kam die Stadt durch den Handel mit Salz, Pelzen, Wein und Tuchstoffen.
Im Jahre 1432 soll die Stadt von den Hussiten belagert worden sein. Das ist eine Sage. Das Kirschfest wurde erst im Jahre 1526 gefeiert.
Es gibt bedeutende Bauten in der Stadt Naumburg. Dazu gehören besonders das Rathaus, die Wenzelskirche und der Naumburger Dom. Der Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Dom stehen die 12 Stifterfiguren. Weltbekannt sind Ekkehard und Uta, Herrmann und Reglindis.
Naumburg wurde über 500 Jahre von Bischöfen regiert. Die Beziehung zum Kloster Pforte war eng. Martin Luther, der große Reformator, hielt sich zweimal in Naumburg auf. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt fast zerstört.
Nach dem Wiener Kongreß, der im Jahre 1814/15 stattfand, wurde Naumburg preußisch. In Naumburg wurde das Oberlandesgericht der Provinz Sachsen eingerichtet. Im Jahre 1846 wurde Naumburg an eine Eisenbahnlinie angeschlossen. Dadurch veränderte sich Naumburg nicht, anders als andere Städte, in denen große Industriebetriebe entstanden. Die Altstadt blieb den Naumburgern in ihrer Schönheit erhalten. Die Altstadt ist ein großes Denkmal und Baukunstwerk.
Aus der Nuwenburg der Ekkehardinger entstand später der Stadtname Naumburg.
Die Ekkehardinger waren die Markgrafen von Meißen. Der Stammsitz der Ekkehardinger war der Ort Gene, unweit von Naumburg gelegen. In Gene gab es eine Burg, die als zeitweiliger Wohnsitz der Ekkehardinger auch zum Schutz der Kaufleute und der Handwerker erbaut worden war.
Dieser Befestigung Gene wurde die ‘Nuwenburg‘ nachgebaut. Um die ‘Nuwenburg‘ siedelten sich Handwerker, Händler, Kaufleute, Diener und Knechte an.
Ein Bischof Kadaloh sicherte den Ansiedlern das Handelsrecht und den Grundbesitz zu. Neben der Burg entstanden zwei Klöster. Eine erste Naumburger Kirche wurde schon im Jahre 1050 geweiht.
Im Schutze der Burg entstand die Stadt. Besonders wichtig für die Stadtgründung war das Entstehen eines Marktes. In einer Urkunde wird Naumburg im Jahr 1030 erstmals Civitas Nuenbure genannt.
Im Jahre 1278 bauten die Naumburger Bürger einen mehrfachen Mauerring um ihre Stadt. Sie wählten aus ihrer Mitte die Ratsherren. Die Symbole der Stadt sind Schlüssel und Schwert. Die Peter-Pauls-Messe machte die Stadt Naumburg in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt. Zu Reichtum kam die Stadt durch den Handel mit Salz, Pelzen, Wein und Tuchstoffen.
Im Jahre 1432 soll die Stadt von den Hussiten belagert worden sein. Das ist eine Sage. Das Kirschfest wurde erst im Jahre 1526 gefeiert.
Es gibt bedeutende Bauten in der Stadt Naumburg. Dazu gehören besonders das Rathaus, die Wenzelskirche und der Naumburger Dom. Der Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Dom stehen die 12 Stifterfiguren. Weltbekannt sind Ekkehard und Uta, Herrmann und Reglindis.
Naumburg wurde über 500 Jahre von Bischöfen regiert. Die Beziehung zum Kloster Pforte war eng. Martin Luther, der große Reformator, hielt sich zweimal in Naumburg auf. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt fast zerstört.
Nach dem Wiener Kongreß, der im Jahre 1814/15 stattfand, wurde Naumburg preußisch. In Naumburg wurde das Oberlandesgericht der Provinz Sachsen eingerichtet. Im Jahre 1846 wurde Naumburg an eine Eisenbahnlinie angeschlossen. Dadurch veränderte sich Naumburg nicht, anders als andere Städte, in denen große Industriebetriebe entstanden. Die Altstadt blieb den Naumburgern in ihrer Schönheit erhalten. Die Altstadt ist ein großes Denkmal und Baukunstwerk.
Sprache | deutsch |
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Maße | 210 x 275 mm |
Gewicht | 145 g |
Einbandart | geheftet |
Themenwelt | Kinder- / Jugendbuch ► Sachbücher ► Geschichte / Politik |
Schlagworte | Hussiten • Naumburg • Stadtgeschichte • Taschenbuch / Kinder- und Jugendbücher/Sachbücher, Sachbilderbücher/Geschichte, • TB/Kinder- und Jugendbücher/Sachbücher, Sachbilderbücher/Geschichte, Politik |
ISBN-10 | 3-938227-40-0 / 3938227400 |
ISBN-13 | 978-3-938227-40-4 / 9783938227404 |
Zustand | Neuware |
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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