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Praxis · Theorie · Variationen · Leitungstechnik · Forschung Entwicklung und Anwendung in verschiedenen Ländern Berufspolitik · Kritische Glosse - Jürgen Körner, Herbert Neubig, Ulrich Rosin

Praxis · Theorie · Variationen · Leitungstechnik · Forschung Entwicklung und Anwendung in verschiedenen Ländern Berufspolitik · Kritische Glosse

Buch | Softcover
XIII, 294 Seiten
1989
Springer Berlin (Verlag)
978-3-540-50219-7 (ISBN)
49,99 inkl. MwSt
Bei der groRen Anzahl und dem hohen Abstraktionsniveau von Zie len fUr die Balint-Gruppenarbeit (Rosin 1985, S. 312 ff. ) ist es wich tig, mit den Teilnehmem in den Balint-Gruppensitzungen selbst im Sinne einer Aktionsforschung etwa einmal im Jahr eine Bespre chung tiber Art und Erfolg der zurtickliegenden Seminarsitzungen durchzufUhren. Mogliche Vorgehensweisen dafUr sind: "freie" Dis kussion und Besprechung einiger vom Leiter eingebrachter Fragen; chronologische oder thematische Besprechung der vorgestellten Arzt-Patient-Beziehungen; Tonband-oder/und Transkriptkonfronta tion sowie Fragebogenuntersuchung, jeweils mit anschlieRender Diskussion. In einer Balint-Gruppe wurde gemeinsam ein Fragebo gen erstellt, und in diesem wurden am Beispiel einer Arzt-Patient Beziehung die Standardreaktionen der Teilnehmer erfragt, ermittelt und besprochen. Dabei erwies es sich als wichtig, die Toleranzgren zen zu beach ten, wenn die Grenze von der patienten-zur arztzen trierten Selbsterfahrung tiberschritten wurde. Literatur Althoff JD, Domann M, Foertsch U et al. (1984) Eine Balint-Gruppe erforscht gemeinsam ihre Veranderungen im Laufe der Zusammenarbeit. - Moglich keiten der Fortfilhrung des "Training-cum-Research"-Ansatzes bei Balint. Psychos om Med 5: 243-215 Balint M e1965, 11957) Der Arzt, sein Patient und die Krankheit. Klett, Stutt gart Balint M, Balint E, Gosling R, Hildebrand P (1966) A study of doctors. Mutual selection and the evaluations of results in a training programme for family doctors. Tavistock, London Balint M (1968) Die Struktur der "Training-cum-Research"-Gruppen und deren Auswirkungen auf die Medizin. In: Drager K et al. (Hrsg) Jahrb Psychoanal, Bd 5. Huber, Bern, S 125-146 Rosin U (1985) Zur Konzeptualisierung der Balint-Gruppenarbeit.

Dr. disc. pol. Jürgen Körner, Diplompsychologe, ist Professor am Institut für Sozial- und Kleinkindpädagogik des Fachbereichs Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er ist Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG).

Prof. Dr. phil. Peter Fürstenau ist Leiter des Instituts für angewandte Psychonanalyse in Düsseldorf, Honorarprofessor im Fachbereich Humanmedizin der Universität Gießen.

Prof. Dr. med. Annelise Heigl-Evers, Gebietsärztin für Psychotherapeutische Medizin (Schwerpunkt Psychoanalyse), war Leiterin der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Medizinischen Einrichtungen der Universität Düsseldorf.

Praxis der Balint-Gruppenarbeit.- "Taubsein der Patientin und Hellhörigwerden des Arztes".- Psychoanalytiker in Balint-Gruppen?.- Erfahrungen einer Balint-Gruppe mit der Flashtechnik.- Theorie der Balint-Gruppenarbeit.- Fallzentrierte Supervisionsgruppen und Balint-Gruppen - eine Gegenüberstellung.- Die Konstruktion von Wirklichkeit in der Balint-Gruppe.- Variationen der Balint-Gruppenarbeit.- Patienten- und prozeßorientierte Selbstinstrumentalisierung in der Balint-Gruppe.- Balint-Gruppen mit Studenten im praktischen Jahr.- Leitungstechnik der Balint-Gruppenarbeit.- Zur Leitung von Balint-Gruppen und zur Ausbildung von Gruppenleitern.- Rückschaubesprechungen in der Balint-Gruppenarbeit.- Forschung zur Balint-Gruppenarbeit.- Inhaltsanalytische Untersuchung einer Balint-Gruppe mit Krankenschwestern.- Veränderungen in der Einstellung von Allgemeinpraktikern als Ergebnis der Teilnahme an einer Balint-Gruppe.- Die Induktion der Gegenübertragung - eine experimentelle Studie.- Unterschiedliche Einschätzung der Balint-Gruppenarbeit aus der Sicht von Internisten sowie Allgemeinärzten einerseits und Nervenärzten andererseits.- Entwicklung und Anwendung der Balint-Gruppenarbeit in verschiedenen Ländern.- Entwicklung der Balint-Gruppenarbeit in England.- Entwicklung der Balint-Gruppenarbeit in der DDR.- Entwicklung der Balint-Gruppenarbeit in den Niederlanden.- Berufspolitik - Kritische Glosse.- Kommentar zu zwei Artikeln über "Balint-Gruppen mit Frauenärzten - von der pharmazeutischen Industrie initiiert" von M. Rust und E. Salk.- Aus- und Fortbildung zum Balint-Gruppenleiter.- Aus- und Fortbildung zum Balint-Gruppenleiter aus der Sicht der Deutschen Balint-Gesellschaft.- Aus- und Fortbildung zum Balint-Gruppenleiter aus der Sicht der Psychoanalyse.-Aus- und Fortbildung zum Balint-Gruppenleiter aus der Sicht der Schweizerischen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin.- Mitteilungen.- Über die Autoren.

Erscheint lt. Verlag 27.1.1989
Reihe/Serie Die Balint-Gruppe in Klinik und Praxis
Zusatzinfo XIII, 294 S.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 133 x 203 mm
Gewicht 347 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie Klinische Psychologie
Medizin / Pharmazie Medizinische Fachgebiete Psychiatrie / Psychotherapie
Schlagworte Balint-Gruppe • Gruppenarbeit
ISBN-10 3-540-50219-X / 354050219X
ISBN-13 978-3-540-50219-7 / 9783540502197
Zustand Neuware
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