Das streitige Ausscheiden eines GmbH-Gesellschafters und seine Abfindung in der Gestaltungspraxis
2009
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-59541-1 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-59541-1 (ISBN)
Kommt es im Gesellschafterkreis einer GmbH zu ernsthaften Streitigkeiten oder Zerwürfnissen, so steht nicht selten die Frage auf der Tagesordnung, ob und ggf. wie ein Gesellschafter aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden kann. Das GmbHG enthält hierzu - auch nach der Reform durch das MoMiG im Jahre 2008 - in
34 Abs. 2 GmbHG nur eine rudimentäre Regelung. Daher hat sich eine umfassende richterrechtliche Dogmatik zu diesem Fragenkreis gebildet. Die Arbeit bezweckt, diese Rechtsprechung zu systematisieren und für die Gestaltung von Gesellschaftsverträgen brauchbare Ausschluss- bzw. Einziehungsklauseln aufzuzeigen. Daneben wird die nicht weniger praxisrelevante Frage untersucht, wie die dem auszuschließenden Gesellschafter geschuldete Abfindung gesellschaftsvertraglich modifiziert werden kann, damit der mit ihr verbundene Liquiditätsabfluss nicht den Bestand der Gesellschaft in Frage stellt. Hierbei stehen die Anforderungen durch die Kapitalerhaltungsvorschriften der
30ff. GmbHG sowie die von der BGH-Judikatur gezogenen Grenzen privatautonomer Satzungsgestaltung im Vordergrund.
34 Abs. 2 GmbHG nur eine rudimentäre Regelung. Daher hat sich eine umfassende richterrechtliche Dogmatik zu diesem Fragenkreis gebildet. Die Arbeit bezweckt, diese Rechtsprechung zu systematisieren und für die Gestaltung von Gesellschaftsverträgen brauchbare Ausschluss- bzw. Einziehungsklauseln aufzuzeigen. Daneben wird die nicht weniger praxisrelevante Frage untersucht, wie die dem auszuschließenden Gesellschafter geschuldete Abfindung gesellschaftsvertraglich modifiziert werden kann, damit der mit ihr verbundene Liquiditätsabfluss nicht den Bestand der Gesellschaft in Frage stellt. Hierbei stehen die Anforderungen durch die Kapitalerhaltungsvorschriften der
30ff. GmbHG sowie die von der BGH-Judikatur gezogenen Grenzen privatautonomer Satzungsgestaltung im Vordergrund.
Der Autor: Boris Bross wurde 1979 in Krefeld geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau legte er dort im Jahre 2003 die Erste juristische Staatsprüfung ab. Den juristischen Vorbereitungsdienst absolvierte er am Landgericht Düsseldorf. 2009 erfolgte die Promotion an der Universität Freiburg im Breisgau.
lt;i>Aus dem Inhalt: Ausschluss eines GmbH-Gesellschafters aus wichtigem Grund - Zwangseinziehung von Geschäftsanteilen nach
34 Abs. 2 GmbHG - Freie Hinauskündigung - Managermodell - Bedingungskonstruktion - Abfindungsklauseln - Buchwertklauseln -
GmbH-Beschlussmängelrecht - Muster einer Einziehungs- und Abfindungsklausel.
Erscheint lt. Verlag | 26.11.2009 |
---|---|
Reihe/Serie | Europäische Hochschulschriften Recht ; 4907 |
Verlagsort | Berlin |
Sprache | deutsch |
Maße | 148 x 210 mm |
Gewicht | 240 g |
Themenwelt | Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht |
Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht ► Handelsrecht | |
Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management | |
Schlagworte | Abfindung • Abfindungsklauseln • Ausscheiden • Ausschluss von Gesellschaftern • Boris • Bross • Eines • Einziehung • gesellschafters • Gestaltungspraxis • GmbH • Hardcover, Softcover / Recht/Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht • Seine • streitige |
ISBN-10 | 3-631-59541-7 / 3631595417 |
ISBN-13 | 978-3-631-59541-1 / 9783631595411 |
Zustand | Neuware |
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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