Vom Jobcenter unabhängige Sozialberatung (eBook)
235 Seiten
Beltz Juventa (Verlag)
978-3-7799-7691-2 (ISBN)
Sarah Schirmer, Jg. 1986, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department Erziehungswissenschaft der Fakultät II an der Universität Siegen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Soziale Ungleichheit, Sozialpolitik, Forschung zu Stigmatisierung und Kriminalisierung sowie zu Armut.
Inhalt 6
Vorwort 10
Danksagung 12
Abkürzungsverzeichnis 13
Zitationshinweise 14
1 Vom Forschungsinteresse zur Forschungsfrage und begriffliche Klärungen – einleitende Bemerkungen 15
2 Die Entstehung der Fürsorge bis zu ‚Hartz IV‘ 21
2.1 Vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts 21
2.1.1 Staat. Wirtschaft. Arbeit. Armut. 22
2.1.2 Armut und Fürsorge 26
2.1.3 Erziehung zur Arbeit 31
2.2 Vom ausgehenden 19. Jahrhundert über das 20. Jahrhundert bis heute 32
2.2.1 Das ausgehende 19. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg 33
2.2.2 Nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Machtübernahme der NSDAP 34
2.2.3 Während der Zeit des Nationalsozialismus 37
2.2.4 Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1969 38
2.2.5 1969 bis 1976 40
2.2.6 1976 bis 1989 42
2.2.7 Wiedervereinigung BRD und DDR – 1990er 46
2.2.8 1998 bis 2002 49
2.2.9 2002 bis 2004 52
2.2.10 Ausgestaltung ab 2005 55
2.2.11 Weitere Veränderungen ab 2009 60
2.3 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 62
3 Soziale Arbeit im aktivierungspolitischen Diskurs und die Frage nach Bevormundung 70
4 Beratung als spezielles Handlungsfeld Sozialer Arbeit und im Kontext von Arbeitslosigkeit 80
4.1 Beratung: Voraussetzung, Ziele, Kritik und Spezifika 81
4.1.1 Beratung unter Zwang 86
4.1.2 Beratungsanspruch des Jobcenters im Vergleich zu Prinzipien sozialer Beratung 87
4.2 Beratung von arbeitslosen Menschen im Jobcenter 92
4.2.1 Herausforderungen für die Jobcenter?Mitarbeitenden – am Beispiel der Eingliederungsvereinbarung als Instrument der Arbeitsmarktintegration 96
4.2.2 Interaktion in Jobcenter?Gesprächen – eine fragile (Vertrauens?)Beziehung 100
4.3 Adressat*innen: Erwerbsnorm, Erwerbsarbeit und das Jobcenter 108
4.3.1 Umgang mit Arbeitslosigkeit und Wunsch nach gesellschaftlicher Teilhabe 108
4.3.2 Die Erwerbsnorm 114
4.3.3 Adressat*innen und das Jobcenter 117
4.4 Unabhängige Sozialberatung – eine Option? 121
5 Methodisches Vorgehen 129
5.1 Grounded Theory und eine Prise Ethnografie 130
5.1.1 Ethnografischer Feldzugang – Teilnehmende Beobachtung als Methode zur Datenerhebung 132
5.1.2 Beobachtungsprotokolle als Daten 133
5.1.3 Das Kodierverfahren der Grounded Theory 134
5.1.3.1 Offenes Kodieren 135
5.1.3.2 Axiales Kodieren 137
5.1.3.3 Selektives Kodieren 139
5.2 Der Forschungsprozess 140
5.2.1 Der Feldaufenthalt 140
5.2.2 Die Datenanalyse 141
5.3 Forschungsreflexion 144
6 Das Herausarbeiten des Bearbeitbaren 150
6.1 Selbstpositionierung der Sozialberatung 151
6.2 Regeln der Jobcenter und die Situation der Adressat*innen – Komplexität als Kontext 159
6.2.1 Komplexität: Regeln 160
6.2.2 Komplexität: Lebenssituation der Adressat*innen 166
6.3 Wie das Bearbeitbare (nicht) herausgearbeitet wird 174
6.3.1 Das Anliegen verstehen 174
6.3.2 Einschätzen der Erfolgsaussichten des Anliegens beim Jobcenter 177
6.4 Die Konsequenz: Kann und wird von der Sozialberatung etwas Bearbeitbares herausgearbeitet? 181
6.5 Zusammenfassung und erste Ableitungen 189
7 Das Dreieck: Adressat*innen, Jobcenter und Sozialberatung 193
7.1 Der lebensweltorientierte Adressat*innenblick der Sozialberatung 199
7.2 Das Arbeits?Ver?Bündnis zwischen Adressat*innen und Sozialberatung 202
7.3 Beraten in den Strukturen eines anderen 205
7.4 Paternalismus/Bevormundung und Parteilichkeit 208
7.5 Fazit 213
8 Schlussbemerkungen und Ausblick 215
Literaturverzeichnis 222
Erscheint lt. Verlag | 17.1.2024 |
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Sprache | deutsch |
Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sozialpädagogik |
ISBN-10 | 3-7799-7691-9 / 3779976919 |
ISBN-13 | 978-3-7799-7691-2 / 9783779976912 |
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Größe: 1,3 MB
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