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Vorwort

Radfahren ist aus der heutigen Freizeitgesellschaft nicht mehr wegzudenken. Vor allem die Ausdauersportarten erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen in Faktoren der persönlichen Lebensqualität und dem zunehmenden Bewusstsein für Körper und Geist.

Radfahren kann nicht jeder! Dieser Ansatz soll nicht provokant oder gar aggressiv wirken. Es steckt jedoch die Erkenntnis dahinter, dass Radfahren nie wirklich gelernt wird. Auf den ersten Blick leicht, entpuppt sich Radfahren - angefangen vom Alltags bis hin zum Leistungssport - als keine ganz ungefährliche Sache. Mit einfachen Schritten zu einem besseren Radfahren bedeutet somit mehr persönliche Sicherheit im sportlichen Wettkampf sowie im alltäglichen Leben. Radfahren wird von allen Menschen mehr oder weniger betrieben. Das Buch soll damit auch mehr oder weniger wichtig sein, aber je nach Lebenssituation auch ansprechen.

Inhaltlich folgt einem Überblick zu den Dimensionen des Radfahrens die Abgrenzung der radsportlichen Begriffe. Von den Basistechniken des Radfahrens, die in Methodik und Übungen ausführlich beschrieben werden, geht der Überblick auf die Anwendung der Straßenverkehrsordnung für den Radverkehr ein.

Von der Fahrt zum Bäcker und dem gesunden Radfahren bis zum Spitzensport wird dabei auf das notwendige Basiswissen besonderer Wert gelegt.

Eine detaillierte Ausarbeitung zu den sportmedizinischen Grundlagen des Ausdauersports Radfahren ist bewusst spezieller und tiefer angelegt. Wer sich intensiv mit diesem Sport auseinandersetzen möchte, dem sind diese Kapitel besonders zu empfehlen. Aber keine Angst - Radfahren funktioniert natürlich auch ohne die genaue Berechnung der Energie liefernden Substrate.

Der Trainer oder Ausbilder erfahrt wertvolle Anregungen zu den Grundlagen. Der Mountainbiker stellt fest, dass sein Rad auch nur ein Fahrrad ist. Der Rennradfahrer wird erkennen, dass vor allem die Basis in den Fahrtechniken die Lust auf mehr schafft. Der Freizeitradier schafft Sicherheit und Selbstbewusstsein durch die Umsetzung eines anderen Zugangs zum Radfahren.

Allen gemeinsam wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Üben.

Teinach-Schmieh, im Sommer 2007 Gundolf Greule