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Vorwort

Im Vorsommer 1998 wurde mit dieser neuen Taschenbuchreihe begonnen. Der erste Band - Einheimische Bäume und Sträucher - stellt mit zahlreichen Bildern und genauen Texten die wichtigsten uns umgebenden Gehölze vor. Da dieser Titel bereits in den ersten Monaten nach seinem Erscheinen einen grossen Freundeskreis aufweist, entschlossen wir uns, den 2. Titel - Einheimische Alpenpflanzen - möglichst rasch zu realisieren.

Die hier ausgewählten Arten leben vor allem in der subalpinen und alpinen Stufe. Einige von ihnen reichen in die untere Bergstufe und in die Hügelstufe hinunter, sind jedoch hier meist nur noch selten anzutreffen.

Nach weiteren umfangreichen Fotoarbeiten konnte in den letzten Monaten der 3. Band - Einheimische Wiesenpflanzen - beendet werden. In ihm finden wir diejenigen Pflanzen, die vor allem die kolline und montane Stufe besiedeln. Einige von ihnen sind sowohl im Band 2, wie auch im 3. Band zu finden. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass sie in verschiedenen Höhenlagen wachsen können. Als Beispiel soll der Löwenzahn genannt werden. Er reicht bis in die subalpine Stufe, weist jedoch in dieser Höhenlage nur noch einen Zwergwuchs auf.

In der Einführung wird einerseits auf die verschiedenen Wiesentypen, andererseits auf den Bau der Kräuter und Stauden eingegangen. Um die späteren Pflanzenbeschreibungen besser verstehen zu können, ist es empfehlenswert, sich in diese kurze Übersicht zu vertiefen und die Bedeutung der erläuterten Fachwörter auswendig zu lernen.

Wie im 1. und 2. Band, so werden auch hier die Höhenstufen der Vegetation vorgestellt. Es wird gezeigt, welche Höhenlagen die einzelnen Stufen besitzen, welche klimatischen Bedingungen vorherrschen und wie die Vegetation beschaffen ist.

Der nachfolgende Bestimmungsschlüssel ermöglicht es, über die vorgestellte Vielfalt eine erste Übersicht zu gewinnen. Wie den beiden Seiten entnommen werden kann, werden die Arten mit Hilfe der Blütenfarbe (weiss, gelb, rot, blau und grün/braun) in 5 Hauptgruppen eingeteilt. Diese wiederum gliedern sich in 6 Gruppen, in welchen die häufigsten Blütenformen gezeigt werden. Mit Hilfe der unterhalb der Bilder angegebenen Seitenzahlen können im anschliessenden Bildteil die gesuchten Arten gefunden werden. Auf der jeweils linken Seite wird das Erscheinungsbild am natürlichen Standort gezeigt. Da es mit dieser Aufnahme allein oft nicht möglich ist, eine 100%-ige Bestimmung durchzuführen, wurden auf der gegenüberliegenden Seite pro Art 2-4 weitere Bilder hinzugefügt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Blüten- und Blattbau.

Um den Fototeil nicht auseinanderreissen zu müssen, wurde die genaue Beschreibung der Arten bewusst in einem nachfolgenden Teil konzentriert. Mit Hilfe der vorliegenden Nummern ist ein gegenseitiges Auffinden zwischen Foto- und Textteil jederzeit möglich. Den Schluss dieses 3. Titels bildet das viersprachige Register.

Herzlicher Dank gebührt all jenen, die mich mit vielen guten Ratschlägen unterstützt haben und damit erst die Herausgabe dieses Buches ermöglichten. Für Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge ist der Autor jederzeit dankbar.

Möge auch dieser Taschenführer ein guter Ratgeber und treuer Begleiter auf Exkursionen, Spaziergängen und Wanderungen sein und gleichzeitig dazu beitragen, dass uns die Schönheit und Vielfalt unserer Wiesen noch lange erhalten bleibt.

Hinterkappelen, im Juli 2003Jean-Denis Godet