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Vorwort und Dank Dass ich die vorliegende Arbeit im Sommer 2004 unter dem Titel Formen und Funktionen der Rekursivität im Videoclip am Beispiel der Musikvideos von Madonna als Dissertation an der Freien Universität Berlin einreichen konnte, verdankt sich zwei initialisierenden Momenten. Der erste liegt mehr als zwanzig Jahre zurück. 1985 sah ich im Fernsehen Madonnas Material Girl damals noch im Rahmen der ausschließlich an Samstagnachmittagen in der ARD übertragenen Sendung Formel Eins. Die Durchsetzung des gesamten Videos mit Bezugnahmen auf den Spielfilm Gentlemen Prefer Blondes und dessen Hauptdarstellerin Marilyn Monroe frappierte mich in hohem Maße und hinterließ eine ganze Reihe von Fragen, die ich als Vierzehnjähriger zwar noch keiner erschöpfenden Klärung zuführen konnte, deren Komplexität und künstlerisches Gewicht ich allerdings erahnte. Der zweite Moment datiert auf das Jahr 1997. Mittlerweile Student der Kunstgeschichte und der Theaterwissenschaft, besuchte ich an der Technischen Universität Berlin ein Proseminar zum Thema „Kunst im Film". Mein Vorschlag, im Anschluss an ein Referat zu Fritz Langs Stummfilm Metropolis über Madonnas Videoclip Express Yourself vorzutragen, um beider Verhältnis in den Blick zu nehmen, wurde vom Seminarleiter bereitwillig angenommen, was wiederum den Grundstein für meine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Musikvideo legte. Mein ausdrücklicher Dank gilt deshalb zuallererst Klaus Krüger, der meine Arbeit seit jenem Seminar kompetent und nach Kräften unterstützte und mich bei der Formulierung meines Dissertationsthemas geradezu nötigte, einen Gegenstand zu wählen, der mir zwar am Herzen lag, der in der Kunstwissenschaft jedoch nach wie vor als ein randständiger betrachtet wird. Danken möchte ich überdies der Gerda Henkel Stiftung, die durch das Gewähren eines Promotionsstipendiums die rasche Erarbeitung und Fertigstellung des Manuskripts ermöglichte und einen Großteil der Druckkosten übernahm. Zu danken ist auch dem Sonderforschungsbereich Kulturen des Performativen an der Freien Universität Berlin, der sich durch einen großzügigen Zuschuss an der Deckung der durch die Publikation entstandenen Kosten beteiligte. Dank auszusprechen ist außerdem einer ganzen Reihe von Freunden und Kollegen, welche meine Arbeit in ihren unterschiedlichen Phasen auf verschiedene Weise begleiteten. Gemeint sind hiermit zunächst einmal die Mitglieder des Graduiertenkollegs Bild Körper Medium. Eine anthropologische Perspektive an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, die durch engagierten Austausch und lebhafte Diskussion dem einen oder anderen Gedanken entscheidende Wendungen verliehen. Gemeint sind hiermit jedoch vor allem jene Weggefährten, welche die verschiedenen Manuskriptfassungen ihrem kritischen Lektorat unterzogen, Unebenheiten glätteten und so manchen Präzisierungsvorschlag beisteuerten. Namentlich sind dies Markus Leo Mock und Avgi Stilidis, Christiane Oehmig und Uta Kornmeier, Barbara Gronau und Karin Gludovatz sowie Leena Crasemann. Bei der Beschaffung und Bearbeitung von Bildmaterial leisteten Rainer Baumann und Michael Bidner unschätzbare Hilfe. Und in gestalterischen wie vielen anderen Fragen stand mir Ulrich Allkemper stets mit Rat und Tat zur Seite. Unaussprechbarer Dank gilt meinen Eltern, welche mein Studium und damit auch die Verwirklichung dieser Schrift nicht nur durch ihre langjährige finanzielle Unterstützung, sondern im Schulterschluss mit den übrigen Familienmitgliedern auch durch stärkenden Zuspruch, notwendige Ermahnung und unhintergehbare Solidarität möglich gemacht haben. Ihnen wie meinen Freunden ist es nicht hoch genug anzurechnen, dass sie weder Geduld noch Humor verloren, wenn mich von Zeit zu Zeit nichts anderes zu beschäftigen und zu bewegen schien als die Rekursivität in den Videoclips von Madonna. Euch allen ist dieses Buch gewidmet. |
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